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wien

Sonntag, 5. Juli 2009

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Frauen nur in "anständiger Kleidung" erwünscht!

Zumindest in der Kirche am Kahlenberg in Wien:

Frauen nur mit anständiger Kleidung

Montag, 27. Oktober 2008

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"Sieg Heil!" - Eklat bei letzter Ringwagenfahrt in Wien!

Die Wiener Straßenbahnlinien haben seit gestern teilweise neue Streckenführungen. Besonders trifft dies die Ringstraße. Diese wird nun bimtechnisch anders befahren. Die durchgehende Ringstraßenbahn ist Geschichte (siehe orf.at)

Bei der letzten 1er-Ringrunde soll es am Samstag zu einem Eklat gekommen sein. Der Straßenbahnfahrer hat - laut Berichten und Videoaufzeichnung - folgende letzte Durchsage gemacht:

"Sehr geehrte Fahrgäste. Wir umrunden nun ein letztes Mal mit der Linie 1 den Wiener Ring, den Orbit rund um den Stephansdom. Viele historische Ereignisse haben hier stattgefunden . Sieg heil!"

Hier ein Augen- und OhrenzeugInnenbericht: juedische.at


(Youtube-Link von abcertl)
[Edit: Das Video dürfte wieder entfernt worden sein. Hier gibt's Ausschnitte davon.]

Die einleitenden Worte des Straßenbahnfahrers (siehe Video) lassen zwar vermuten, dass er "witzig" sein wollte und entsprechend dürften sich auch die Diskussionen danach in der Bim gestaltet haben . Aber: "Nicht so gemeint" hin oder her: Das geht NICHT. Geht GAR NICHT. Auf KEINEN FALL.

Respekt vor dem couragierten Fahrgast, der die Sache nicht einfach so unter den Tisch kehren wollte, die Dienstdaten des Fahrers verlangte und offensichtlich durch sein Agieren selbst dann Probleme bekommen haben dürfte ("Der couragierte ältere Herr wird in Folge auch noch von einigen Jugendlichen angegriffen" Quelle: juedische.at)

Dumme Dienstfahrt Dasgehtgarnicht
Franz Jopseh

[Edit]: Mittlerweile auch auf kurier.at, orf.at

Mittwoch, 13. Februar 2008

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Wiener Linien: Bitte warten!

Das hat System. 2007 wurden die Tarife der Wiener Linien erhöht. Jetzt werden die Intervalle verlängert.

strassenbahn

"Konkret sollen alle Straßenbahn- und Buslinien samstags von Betriebsbeginn bis sieben Uhr früh nur mehr alle 15 Minuten fahren – bisher 10 Minuten. Zugleich wird abends schon ab 20 Uhr (bisher 22:00 Uhr) auf ein 15 Minuten Intervall – bisher 10 Minuten, umgestellt. Sonntags werden alle Straßenbahn - und Buslinien der Wiener Linien von Betriebsbeginn bis 12:00 Uhr auf 15 Minuten ausgedünnt – bisher 15 Minuten Intervall bis acht Uhr Früh. Ebenfalls wird der Abendintervall auf 15 Minuten schon ab 20 Uhr vorverlegt, bisher 22:00 Uhr. Einige Linien wie z.B. die Straßenbahnlinien 33, 42 oder die Buslinie 69a werden Sonntags ganztägig überhaupt nur mehr im 15-Minuten-Intervall geführt. Bisher fuhren diese Linien weitgehend im 10-Minuten-Takt."
(Quelle: Die Grünen Wien)

Na, bravo! Das wird die Massen motivieren vom Auto auf die Öffis umzusteigen.

Ösis Ötzi Öffentliche
Franz Joseph

Mittwoch, 6. Februar 2008

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Neue Würfeluhren verfehlen ihr Ziel

In diesen Wochen bekommt Wien seine neue Würfeluhren. Darüber, dass die alten Uhren kaputt waren und die Sanierung gleich mit dem Ausverkauf der schmucken Dinger verbunden wurde, habe ich hier erzählt.

Aber: Abgesehen vom fraglichen Background hinter diesem Schritt haben die neuen Uhren ein großes Problem. Die lecker fetten Zeiger wurden durch dünne - scheinbar fragile - ersetzt. Das heißt: Mensch kann dieses Zeiger nicht gut sehen. Und demnach auch nicht die Uhrzeit. Zumindest nicht aus jener Entfernung, in der mensch sich zumeist von den Uhren befindet.

Eigentlich ziemlich blöde.
Bei Uhren.

wuerfeluhren-neu
Die alte (links) und die neue (rechts) Würfeluhr


Ziffern Zeiger Zeiterraten
Franz Joseph
Meine bisherigen Beiträge über Wiener Würfeluhren:
18.11.07 - Werbung auf Wiener Würfeluhren

Freitag, 25. Januar 2008

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Wählt Wien ...

... in die Monopoly World Edition!


Ich bleib dabei: Kein DKT oder Monopoly ohne Mariahilferstraße! :)

Wählen Wiener Worldedition
Franz Joseph

Sonntag, 18. November 2007

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Werbung auf Wiener Würfeluhren

Die Stadt Wien betreut 201 Uhren. Uhren im öffentlichen Raum. An Amtshäusern, an Schulgebäuden, an Kirchen und an anderen Orten.

75 dieser Uhren sind sogenannte Würfeluhren. Uhren, die irgendwo in Wien rumstehen. Und eigentlich recht praktisch sind. Meines Erachtens.

wuerfeluhr
(c) Harald Hartmann, sagen.at

Dass mittlerweile einige der Dinger kaputt sein dürften, dachte ich mir. Immerhin sind viele Würfeluhren ständig auf 00:00 Uhr oder sonstige abweichende Zeiten eingestellt. Das kanns nicht sein. Werden die repariert? Sie werden. Aber wie?

Im Blog der grünen Wiener Landtagsabgeordneten Sabine Gretner lese ich einen Beitrag über das, was kommt.

Die Stadt Wien könne sich die Reparatur der Uhren nicht leisten und geht - ohne öffentliche Diskussion und ohne Ausschreibung - einen Deal mit der SP-nahen Wiener Städischen Versicherung ein.

Diese repariert die Uhren, spendet 7333,- Euro pro Uhr und ... knallt auf jeden der 75 Würfel ihr Logo. Na bumm. Jeder Blick auf die Uhr - und wieder Werbung.

Werbung, Werbung, Werbung. Keine Fläche in der Stadt scheint vor ihr sicher zu sein. Jeder Quadratmillimeter öffentlichen Hab und Guts wird verkauft und zukommerzialisiert.

Sich darüber aufzuregen, mag kleinlich klingen. Aber ich tu's.

Denn ich bin gespannt, wie weit die gnadenlose Werbemaschinerie über unseren öffentlichen Raum noch drüberfahren darf. Ich fürchte, es gibt keine Grenzen. Wir werden uns noch wundern.

Über den Werbeterror in Wiens U-Bahnstationen habe ich hier geschrieben.

Würfel Wiener Werbeflächen
Franz Joseph

Donnerstag, 1. November 2007

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Allerheiligen. Ein Volksfest in Simmering.

Am ersten November ist Allerheiligen. Ein Feiertag. Am zweiten November ist Allerseelen. Ein Fast-Feiertag. Manche besuchen Friedhöfe. Manche nicht. So schaut’s aus. Fast überall. Hierzulande.

In Simmering jedoch ist Allerheiligen ein sehr spezielles Datum. Zumindest war es das mal. In meiner Kindheit. Diese verbrachte ich in eben diesem Bezirk.

Denn zu den den zirka 70.000 SimmeringerInnen, die dort leben, kommen noch etwa zwei Millionen Tote, die unter dem Bezirk begraben sind. Am Zentralfiredhof. Am ersten November besuchen viele Menschen den Zentralfriedhof. Sie kommen demnach nach Simmering.

Als Kind mochte ich deshalb Allerheiligen. Denn der Bezirk und seine Institutionen rüsteten gehörig auf für diesen Tag. Eine Woche lang fuhren Straßenbahnen, die sonst nie nach Simmering ihren Weg fanden, zu uns. Wir waren plötzlich und kurzfristig verkehrstechnisch gut vernetzt. Die Tore des Zentralfriedhofs wandelten sich obendrein in kirtagsähnliche Tummelplätze. Für einen Tag gab es Würstel, Cola und Langos an Orten, an denen normalerweise nix war. Gar nix. Deshalb super. Zumindest für ein Kind. Ein Kind aus Simmering.

Alles Anders Allerseelen
Franz Joseph

Samstag, 27. Oktober 2007

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Werbeterror in Wien

Über den Blog des Grünen Wiener Landtagsabgeordneten Christoph Chorherr bin ich auf jenen Artikel auf orf.at gestoßen, der uns verrät, dass die Wiener U-Bahnen ab der Euro 2008 komplett der Werbung überlassen werden.

"Total Branding" nennt sich diese Komplett-Werbebeklebung, welche konsequenterweise keinen Quadratzentimeter einer U-Bahn-Station auslässt.

Mir kommt das Kotzen. Gibt es für Werbung und ihre Ausuferungen wirklich keine Grenzen?

In seiner Kolumne in Die Presse überlegt Christoph Chorherr sehr richtig:

"Was ist der nächste Schritt? Warum nicht Uniformen von Straßenbahnfahrern oder Polizisten ebenso „branden“ wie jene von Sportlern? Oder Fahrgästen, die sich verpflichten, ein Lauda-Kapperl aufzusetzen, den Fahrpreis ermäßigen?"

Würden Non-Profit-Bewegungen anregen, U-Bahn Stationen derart bunt zu gestalten, Waggons mit Fotos von lecker Speisen zu zieren oder den Stationsboden verrückt anzumalen, würden wir Aufschrei wahrnehmen. Geht's um die Kohle, geht alles.

PFUI sag ich da.

Christoph Chorherr und Marie Ringler zeigen uns schon mal, wie die Wiener U-Bahnen künftig aussehen werden:

werbung-u-bahn-1
Quelle: chorherr.twoday.net

werbung-u-bahn-2
Quelle: chorherr.twoday.net

Werbung Wahnsinn Wieweitgehenwir
Franz Joseph

Freitag, 7. September 2007

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Ursula Stenzel, wo warst du?

Heute kommt der Papst nach Österreich. Im Zuge seiner kleinen Tour knüpft er sich zunächst die Bundeshauptstadt vor. Am Hof in Wien gibt es ein großes Sakro-Event mit 7000 Fans, dem Oberbischof und Dauergrinser Christoph Schönborn (der darf sogar im Papa-Mobil mitfahren), einigen Szene-Promis und – dem Papst.

Moment. Ein Mega-Event im ersten Bezirk? In der Inneren Stadt?

Hat uns nicht die Brüsselheimkehrerin und Bezirkskaiserin Ursula Stenzel versprochen, dass es im ersten Bezirk keine großen Events mehr gibt? Eine riesen Party mitten im beliebten Wohngebiet?

Offensichtlich drückt die inkonsequente Bezirksvorsteherin bei den drei großen Eckpfeilern der Wiener Gesellschaft ein Auge zu: Kirche, Fußball, Singer/Songwriter.

Denn der Papst darf Reden schwingen, der Fußball darf Euro-Fanmeilen zelebrieren und … die MedienManufaktur Wien darf das überdimensionale Stadtparkfestival abhalten. Aber sonst? Tote Hose.

papst-am-hof

Sakro Santa Szenepartys
Franz Joseph

Sonntag, 15. Juli 2007

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Stalin-Gedenktafel in Wien

Meine lieben WienerInnen unter der treuen LeserInnenschaft! Wusstet ihr eigentlich, dass es in unserer seltsamen bis liebenswerten Heimatstadt eine Gedenktafel für Josef Stalin gibt?

Es gibt sie. In der Schönbrunner Schloss Strasse 30 - am Haus der Pension Schönbrunn - im Konkreten.

stalin1

stalin

Auf sozialistische-gedenkstaetten.de findet sich - neben diesen Fotos - interessant Ergänzendes:

Dazu bekamen wir noch folgende Information vom Betreiber der Pension: "Die Gedenktafel ist aus Anlass von Stalins 70. Geburtstag am 21. Dezember 1949 angebracht und vom damaligen Bürgermeister Dr. Theodor Körner in die Obhut der Stadt Wien übernommen worden. Auf der Inobhutnahme basiert die Verpflichtung der Magistratsabteilung 7 zur Bewahrung und Pflege dieser Gedenktafel."

Ob das nicht die einzige Stalin-Gedenktafel im westlichen Europa ist?

Seltsam Seltsam Seltsam
Franz Joseph

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