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kultur und medien

Donnerstag, 5. November 2009

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Improv Everywhere

Empfehlung: Der youtube-Kanal ImprovEverywhere zeigt Aktionen im öffentlichlichen Raum. Surft euch durch! Sehenswert.



improveverywhere.com

Donnerstag, 29. Oktober 2009

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And that's how I got here

Ein wirklich netter Werbespot, der da gerade durchs Netz fegt.
Entdeckt via Clemens Maria Schreiner.

Montag, 31. August 2009

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BlogDay 2009

Blog Day 2009

Heute ist BlogDay. An diesem Tag berichten sämtliche Blog-AutorInnen über jeweils fünf andere Blogs, die sie gerne lesen. Hier meine entsprechenden Empfehlungen:

~andrea me (andreame.at)
Andrea Mayer-Edoloeyi ist Kulturarbeiterin, Erwachsenenbildnerin und Theologin. Sie lebt, werkt und bloggt in Linz. Ihr Blog befasst sich vorwiegend mit den Themen Kultur, Bildung, Politik, Theologie, Linz und Feminismus. Und dieser Mix macht es aus. Das in seiner Vielfältigkeit letztlich doch definierte Themenspektrum liefert viele interessante Beiträge, Links und Videos. Für mich immer wieder lesenswert: der Blick nach Linz und Statements zum Thema Religion, mit denen ich (als weniger gläubiger Mensch) auch etwas anfangen kann. Zukünftig wird sich der Themenkreis wohl ein wenig reduzieren, da Andrea Mayer-Edoloeyi auch auf santaprecaria und ThemaTisch bloggt.

BäckBlog (baeck.at)
Mit Gerald Bäck bin ich in die Schule gegangen. Danach hatte ich wenig bis keinen Kontakt zu ihm. Seit einem Jahr haben uns sämtliche Web-Netzwerke wieder zusammengeführt. Eines davon: sein Blog. Bäck schreibt mit Ecken und Kanten. Er kann mit klaren Standpunkten begeistern, wie auch mit scharfen und kontroversiellen Formulierungen vor den Kopf stoßen. Und das ist das Gute. Vorwiegend bloggt Bäck über Politik und Medien. Herausragend: seine Sammlungen von JournalistInnen und PolitikerInnen auf Twitter. Das BäckBlog ist noch jung (erst knapp ein Jahr alt), scheint aber sehr gut besucht und massiv wahrgenommen zu werden - zumindest sprechen viele (und teilweise heftige) Debatten in den Kommentaren dafür. Gerald Bäck engagiert sich außerdem für die "Grünen Vorwahlen" in Wien und die Aktion "Urlaub mit Freunden". Kurz gesagt: Das von mir intensivst verfolgte Blog.

Marco Schreuder (marco-schreuder.at)
Marco Schreuder ist grüner Abgeordneter zum Wiener Landtag und Gemeinderat, sowie Sprecher der Grünen Andersrum Wien. Er versteht es wie wenig andere seiner heimischen KollegInnenschaft sämtliche Kommunikationsformen im Netz zu nützen. Er twittert, ist auf facebook, betreibt einen youtube-Account und: er bloggt. Sein Blog befasst sich vorwiegend mit Politik aus grüner Perspektive und seinem Tätigkeitsfeld rund um die Gleichstellung und Sichtbarkeit von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und TransGendern. Sympathisch kommt sein Blog deshalb, weil vereinzelt auch andere Themen - wie etwa der Songcontest – ausreichend Platz finden. Herausragend: Marco Schreuder veröffentlich (wie auch Marie Ringler) in seinem Blog die Tagesordnungen und Ergebnisse des Kulturausschusses des Wiener Gemeinderats.

Neues vom Streetgirl (streetgirl.twoday.net)
Dieses Blog betreibt Melanie. Sie ist nach eigener Beschreibung „das, was man allgemein eine Hure nennt“. Streetgirl beschreibt den Alltag einer Prostituierten aus Deutschland. Die grundsätzliche Anonymität ermöglicht einen sehr persönlichen, vereinzelt erschreckenden, manchmal witzigen und gerne lesenswerten Zugang. Herausragend auch immer wieder: die Dichte und der Inhalt der Kommentare. Dieses Blog ist kaum vernetzt und braucht es auch nicht zu sein. Es besteht in der Blogosphäre (bedingt durch das spezielle Thema) als eigenes abgeschlossenes Universum; das aber - schaut mensch sich die twoday-Charts an - sehr erfolgreich.

redblog (redblog.twoday.net)
Ein Blog, das ich seit Jahren immer wieder gerne lese. redblog schreibt über Politik mit linker Perspektive - vorwiegend mit Bezug auf Deutschland und Lateinamerika. Interessante Facts, die in anderen Medien wenig bis gar nicht vorkommen, sehenswerte Videos und die sympathische Bereitschaft zu vereinzelt witzigen Inputs machen das Blog lesens- und besuchenswert. Die Vielzahl an Links bietet einen guten Startpunkt für nächtelanges Surfen durch die (primär deutsche) linke Szene.

technorati.com/tag/blogday2009 | blogday.org

Sonntag, 30. August 2009

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Ole ole, super Monomania!

Wie leiwand ich die Wiener PolitPopReggaeBand Monomania finde, habe ich hier schon mal beschrieben. Daran hat sich nichts geändert. Im Gegenteil. Gestern habe ich die Band im Cafe Carina beim Gürtelnightwalk nach längerer Zeit wieder mal live erlebt und: ich war und bin entzückt!



Hier geht's zum Flickr-Album.

Sonntag, 23. August 2009

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Grande Finale @ Amadeus-Voting für Ernst Molden

Die Wiederbelebung meines über den Sommer etwas ruhenden Blogs nütze ich für einen Wahlaufruf. Ernst Molden ist nominiert für den Amadeus Award 2009 in der Kategorie "Jazz/World/Blues" (gemeinsam mit Die Strottern, Wolfgang Puschnig, Wolfgang Muthspiel und Fatima Spar & The Freedom Fries).

Voten könnt ihr direkt hier:



Die Konkurrenz ist gut. Molden auch. Jetzt entscheidet ihr!

Dienstag, 7. Juli 2009

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Fotos von Martin Mopeds Vernissage

... "Die Wiener Wände und das Brotproblem" gibt's auf meinem Flickr-Account.

Samstag, 13. Juni 2009

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Mein Bruder und sein Brotproblem

Es kann schon recht mühsam sein, gemeinsam mit meinem kleinkünstlichen Bruder Martin Moped durch die Stadt zu spazieren. Im Winter beispielsweise trägt er Hüte aus der UdSSR, verriet ich einst im Houseverstand Song "Der Spezialist" über ihn. Aber das - ist nicht mal das Problem. Vielmehr ist es sein ehrlich selbstformuliertes Attribut, ein "verhaltensauffälliger Dauernutzer einer CANON PowerShot A519" zu sein, das ein wenig nervt.

martin-moped
Rettet jetzt auch Martin Moped das Abendland? (Foto: Clemens Maria Schreiner)

Zunächst bleibt der gute Mann bei jeder noch so kleinen Mauerschmierage stehen (Verdoppelung des Zeitaufwandes für jede Wegstrecke), um diese wie sämtliche Plakatieren-Verboten-Plakate leidenschaftlich abzufotografieren (Verdreifachung). Und: Den Rest des Weges erklärt er dir ausführlich und leidenschaftlich, wie massiv ihn die Demontage sämtlicher freier Plakatflächen in Wien aufregt. Das zwar zurecht, aber vom Rüdigerhof zur U4 Pilgramgasse einen Zwanzigminüter hinzulegen (viermal so viel als Google-Maps das vorsieht) , ist halt eben doch auch kein Scheiß.

Um dieses mein Leid mit der Weltbevölkerung teilen zu können, hat Martin Moped nun sämtliche seiner Dokumente auf Leinwand gepappt und bittet zur Vernissage.

wiener-waende

Die Wiener Wände und das Brotproblem
::: Ausstellung | Vernissage. Photos auf Leinwand von Martin Moped.
::: Dienstag, 23.06.09 um 19:30 Uhr
::: Mormat | 4., Mühlgasse 20

Eröffnung in Wort und Ton: Ernst Molden
Musik-Menü: Curt Cuisine (Hydra)

Die Wiener Wände und das Brotproblem im Netz:
Facebook-Vernissage | Facebook-Gruppe | Flickr | Youtube | MedienManufaktur Wien

Dienstag, 5. Mai 2009

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Twitter erklären und ins Wirtshaus gehen

twitter1

Ausgehend von einem Tweet von Gerald Bäck und meinen immer wieder auftauchenden Problemen, Twitter zu erklären, habe ich jetzt mein Erklärungsmodell gefunden, und würde mich über Feedback freuen, ob ich da richtig liege.

Gerne wird mensch nämlich beim Twitter-Erklären mit der Frage konfrontiert: "Das kann ja Facebook auch, oder?" Kurz und knackig: Nein!

Ich vergleiche beide von mir geschätzten Kommunikationsformen mit einem Aufenthalt im Wirtshaus.

Bei Facebook quatsche ich mit Leuten auf meinem Tisch, auf dem ich mir auch mitaussuchen kann, wer da sitzt und wer mich hört.

Bei Twitter stehe ich auf und brülle etwas durch den ganzen Wirtshausraum. Ich kann mir nicht aussuchen, wer aller da ist und wer mich hört, kann die Menschen allerdings zählen, sehen und nachfragen. Bei Interesse kann ich auch hier ins Gespräch kommen. Sage ich uninteressantes, hören mir weniger zu. Sage ich interessantes, werden mir mehr zuhören. Vieleicht "brüllen" die Menschen meinen Inhalt ja auch weiter oder reagieren darauf. Gelegentlich setzt sich auch jemand auf meinen Tisch und aus einem "Follower" (Twitter) wird ein "Friend" (Facebook).

Voraussetzung natürlich: Alle im Wirtshaus befindlichen wollen, dass andere aufstehen und etwas durch den Raum brüllen. :)

Donnerstag, 15. Januar 2009

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Pfui, XXXLutz! Lügt die Familie Putz?

Eben läuft auf ATV die Sendung "Hi Society". Dort geht es unter anderem um den Werbeträger des Möbelhauses XXXLutz, die Familie Putz. Diese wiederum feiert ihren zehnten Geburtstag. Egal.

Ein Sprecher von XXXLutz wird gefragt, was es denn mit dem dazugehörigen Werbe-Spruch "Oiso i find des supa" auf sich und wer diesen denn gesprochen habe?

Dazu erklärt der Lutz-Mensch sinngemäß, dass das eine witzige Geschichte sei, dass sie oft darauf angesprochen würden und dass den Sager einst ein Statist oder Handwerker im Off der Dreharbeiten zu einem der Werbespots gesagt hätte.

maron-putz

MOMENT! Glaubt mensch der seit Jahren veröffentlichten Klarstellung des österreichischen Liedermachers Sigi Maron auf seiner Website, zeigt sich offensichtlich: Das dürfte nicht stimmen!

Dort heißt es nämlich:
"Die Firma XXXL - Möbellutz verwendet seit Jahren ohne meine Zustimmung in ihrer Werbung den von mir gesprochenen Satz “oiso i find des supa”. Der Satz wurde während der Dreharbeiten zur Serie TOHUWABOHU aus dem Off aufgenommen. Das Originalband ist nicht mehr auffindbar. Ein Gerichtsverfahren gegen die Firma Lutz ist daher aussichtslos. Ich gestatte deswegen jederfrau und jedermann diese Aufnahme jederzeit für jeden Zweck zu verwenden."

Die enstprechenden Downloads finden sich hier.

Fladern Firma Family
Franz Joseph

Samstag, 27. Dezember 2008

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Absurd, aber wahr: Mundl im Kino funkt DOCH!

In den 90er Jahren habe ich von einem österreichischen Sportreporter mal die These gehört, dass das Fußballpublikum in Paris die Gabe besitzt, gegebenenfalls auch umzuschwanken und zur anderen – dann wohl besseren – Mannschaft zu helfen. „Pariser Publikum“ nannte er dies. Ich hab diesen Terminus zwar nie wieder gehört, aber er hat sich regelrecht in mein Gehirn gehämmert: Seit dem fallen Positionswechsel aller Art bei mir in die Kategorie „Pariser Publikum“.

Nun wurde ich selbst Teil dieser progressiven Bewegung. Vor wenigen Tagen habe ich mir den Film „Echte Wiener. Die Sackbauer-Saga“ angesehen und fand ihn alles andere als sehenswert. Mein entsprechender Verriss findet sich hier.

mundl-1

Nun habe ich ihn mir noch mal angesehen - und empfand vieles von dem, was ich geschrieben habe, einfach nicht mehr. Klingt plump, ist aber so. Bei zweiter Betrachtung könnte ich mir gut vorstellen, einen heftigen Kommentar unter meinen eigenen Negativ-Blog-Beitrag zu schreiben. Seltsam und es kostet mich auch ein wenig Überwindung es zuzugeben. Aber: es ist einfach so.

Die filmische Abrundung der einstigen Lieblingsserie „Ein echter Wiener geht nicht unter“ kommt bei zweiter Betrachtung extrem stimmig, fein inszeniert und ästhetisch rüber. Mensch möge glauben ich sei ein seltsames Kerlchen, aber ich muss es mir einfach eingestehen.

Meine Thesen zum Wahrnehmungswandel:
  • Ich hab den Film beim zweiten mal in einem volleren Kino gesehen. Mehr Massen-Begeisterung. Weniger Depression.
  • Ich hab den Film beim zweiten mal in Begleitung meiner Mutter und Schwester gesehen. Letztere ist ein Hardcore Sackbauer-Fan und eine entsprechende Expertin. „Unser Thema“ auf der Leinwand – und wir beide dabei. Das gibt der Filmwahrnehmung Power.
  • Meine skeptische Erwartungshaltung zur generellen Frage „Wie kann mensch diese Serie in einem Film enden lassen“ war bereits dahin. Ich bin viel befreiter und entspannter hingegangen.
  • Ich selbst war beim ersten mal zwar körperlich besser drauf (bin zur Zeit ein wenig krank), aber psychisch erschöpft und extrem empfindlich für die scheinbare Überdosis an Tränen im Film. Ich hab die anderen Sequenzen wohl regelrecht ausgeblendet.
Auf den Punkt gebracht: „Echte Wiener“ ist ein wunderschöner Film, eine gelungene Abrundung eines wichtigen Teils der österreichischen TV-Geschichte und – empfehlenswert.

Wer es nicht glaubt: Einfach noch mal ansehen.
Ich weiß, wovon ich spreche ... :)

Pfau Pariser Publikum
Franz Joseph

Franz Joseph im Netz

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Die Moped Buam im Frühstücksradio
Am Freitag, 06.11.09 sind wir zu Gast in der frühmorgendlichen...
franzjoseph - Mi Nov 4, 23:01
Gebrüder Moped @ Deutschlandfunk
Radio-Beitrag über die Gebrüder Moped in...
franzjoseph - Mi Nov 4, 22:35
Gio Hahn remixed
Fake-Alarm! Wir haben die Worte des Bundesministers...
franzjoseph - Mo Nov 2, 15:40

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