Wieso lässt das Bundesheer Kinder Krieg spielen?
Ich habe mich auf den Wiener Heldenplatz verirrt. Dort gastierte die letzten Tage das österreichische Bundesheer, um der Bevölkerung sämtliche Waffen, Geräte und sonstigen Kram aus seinem Umfeld zu zeigen. Traditionell gipfelt diese Sause in der Leistungsschau, diversen Kranzniederlegungen und der Angelobung von Rekruten am Nationalfeiertag.
Ich lasse Überlegungen über Sinnhaftigkeit und Notwendigkeit des Bundesheeres hier mal hintangestellt und ärgere mich über ein kleines Detail, das diese Schau massiv prägt: In erster Linie sind es Kinder, die vom Angebot, sich diverse Panzer, bewaffnete Fahrzeuge, Flugzeuge und Hubschrauber von innen anzusehen, Gebrauch machen. Dass das Kinder interessiert und reizt, kann ich nachvollziehen. Aber wenn Eltern dann ihre Sprösslinge fotografieren, wie sie mit schweren Waffen hantieren, könnt ich kotzen.
Worin liegt der Sinn, dass Kinder Waffen kennen lernen und damit spielen? Da wird herum gesudert über Computerspiele mit Gewalt-Background (und diese Diskussion darf durchaus geführt werden) und dann stellt das öffentliche Österreich seine Tötungswerkzeuge den Kleinsten zu Verfügung. Natürlich liegt es in der Verantwortung der Eltern, wie sie ihrem Nachwuchs diese Teile vermitteln. Aber ich wage zu bezweifeln, dass viele diesen Waffen-Spiel-Nachmittag entsprechend reflektieren.
Ich lasse Überlegungen über Sinnhaftigkeit und Notwendigkeit des Bundesheeres hier mal hintangestellt und ärgere mich über ein kleines Detail, das diese Schau massiv prägt: In erster Linie sind es Kinder, die vom Angebot, sich diverse Panzer, bewaffnete Fahrzeuge, Flugzeuge und Hubschrauber von innen anzusehen, Gebrauch machen. Dass das Kinder interessiert und reizt, kann ich nachvollziehen. Aber wenn Eltern dann ihre Sprösslinge fotografieren, wie sie mit schweren Waffen hantieren, könnt ich kotzen.
Worin liegt der Sinn, dass Kinder Waffen kennen lernen und damit spielen? Da wird herum gesudert über Computerspiele mit Gewalt-Background (und diese Diskussion darf durchaus geführt werden) und dann stellt das öffentliche Österreich seine Tötungswerkzeuge den Kleinsten zu Verfügung. Natürlich liegt es in der Verantwortung der Eltern, wie sie ihrem Nachwuchs diese Teile vermitteln. Aber ich wage zu bezweifeln, dass viele diesen Waffen-Spiel-Nachmittag entsprechend reflektieren.
franzjoseph - Di Okt 27, 00:01





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