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"Es sollte sich aber niemand der Illusion hingeben,...
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Klingt gut - leider führt das Wiener Wahlrecht...
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Sehr schön, ich freu mich schon! (ps, beim Kommentarerstellen,...
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Martin Schimak (Gast) - Mi Nov 11, 10:07





Streng formell genommen ja. Aber (und das als jemand der sich selbst beibrachte weitgehend gendergerecht zu schreiben) sinngemäß stimmt das nicht unbedingt. Wenn ich irgendwo mal vergesse zu gendern, dann liegts nicht daran dass ich zB unter "die Politiker" nur die Männer verstehe, sondern im Gegenteil die Frauen als logischen Bestandteil des Wortes begreife. Das Wort mag grammatikalisch männlich sein, ist aber sinngemäß neutral.
Ich denke, dass man sich das Gendern mehr oder weniger sparen könnte, sobald man es mal eine Zeit lang gemacht hat und das Prinzip und den Grund dafür verstanden hat. Würde ich heute wieder aufhören zu Gendern, wäre ich deshalb kein bisschen sexistischer. Ich tu es vorrangig deshalb, weil ich nicht nur für mich selbst schreibe, sondern für eine Öffentlichkeit wo ich diesen Lernprozess nicht pauschal voraussetzen kann.
(Hierbei gilt es natürlich zu bedenken, dass ein etwaiges "der Personer" genauso künstlich konstruiert wie "die Betroffene" oder gar ein Substantiv mit -in-Suffix wäre, die Legitimität also genauso sehr oder nicht vorhanden.)