Es gibt kein Duell um Wien. NEIN zu Strache UND Häupl!
Der Wiener Landtag und Gemeinderat wird 2010 neu gewählt. Ein leiser Hauch von Wahlkampf fegt schon jetzt durch die Stadt. Michael Häupl und die SPÖ werden wohl ihre absolute Mehrheit verteidigen wollen und müssen, sonst bricht womöglich noch der mühsam aufgebaute ParteiFilz in sämtlichen Institutionen der Stadt in sich zusammen.
FPÖ-Chef HC Strache, der Mann, der alle politischen Fragen per AusländerInnenausweisung lösen will, hat sich selbst zum großen Herausforderer erklärt. Er will mit der kleinsten im Landtag vertretenen Partei Landeshauptmann und Bürgermeister werden. Das stellt eine Gefahr dar. Nicht die, dass er das wirklich wird, sondern vielmehr jene, dass die SPÖ ein gutes Argument haben könnte, dass sämtliche Menschen ab der politischen Mitte "unbedingt SPÖ wählen" müssen, um Strache zu verhindern. Letztlich könnte Straches Kampfansage also der SPÖ nützen.

Umso wichtiger erscheint es mir, dass diesem selbsternannten Duell das Bewusstsein gegenübersteht, dass wir politische Kräfte wählen, die uns im Wiener Landtag und Gemeinderat vertreten. Wir wählen nicht den/die BürgermeisterIn, wir wählen unsere regionale Volksvertretung.
Für Kommunikation, Bewusstseinsbildung, Diskussion ist mehr als ein Jahr Zeit. Das ist gut. Das angesprochene Duell wird vom Hetzer Strache noch massiv in unsere Gehirne gehämmert werden. Wir müssen es ignorieren. Es muss doch für Wien politische Alternativen zum roten Machtrausch und rechten Rabaukentum geben.
Eine grün-schwarze Landes- und Stadtregierung?
Mag träumerisch klingen.
Ich mag aber träumen dürfen.
Zum Jahresende.
Ein wenig.
"Wirst sehen, da wird was draus" (Ernst Happel, 1992)
Wiener Wende Wärdochwas
Franz Joseph
PS.: Wie eine Stadt regiert werden kann mit einem "ambitionierten Programm mit klarer grüner Handschrift" (Falter), sehen wir in Graz.
FPÖ-Chef HC Strache, der Mann, der alle politischen Fragen per AusländerInnenausweisung lösen will, hat sich selbst zum großen Herausforderer erklärt. Er will mit der kleinsten im Landtag vertretenen Partei Landeshauptmann und Bürgermeister werden. Das stellt eine Gefahr dar. Nicht die, dass er das wirklich wird, sondern vielmehr jene, dass die SPÖ ein gutes Argument haben könnte, dass sämtliche Menschen ab der politischen Mitte "unbedingt SPÖ wählen" müssen, um Strache zu verhindern. Letztlich könnte Straches Kampfansage also der SPÖ nützen.

Umso wichtiger erscheint es mir, dass diesem selbsternannten Duell das Bewusstsein gegenübersteht, dass wir politische Kräfte wählen, die uns im Wiener Landtag und Gemeinderat vertreten. Wir wählen nicht den/die BürgermeisterIn, wir wählen unsere regionale Volksvertretung.
Für Kommunikation, Bewusstseinsbildung, Diskussion ist mehr als ein Jahr Zeit. Das ist gut. Das angesprochene Duell wird vom Hetzer Strache noch massiv in unsere Gehirne gehämmert werden. Wir müssen es ignorieren. Es muss doch für Wien politische Alternativen zum roten Machtrausch und rechten Rabaukentum geben.
Eine grün-schwarze Landes- und Stadtregierung?
Mag träumerisch klingen.
Ich mag aber träumen dürfen.
Zum Jahresende.
Ein wenig.
"Wirst sehen, da wird was draus" (Ernst Happel, 1992)
Wiener Wende Wärdochwas
Franz Joseph
PS.: Wie eine Stadt regiert werden kann mit einem "ambitionierten Programm mit klarer grüner Handschrift" (Falter), sehen wir in Graz.
franzjoseph - Di Dez 30, 18:20



unser wahlspruch muß also sein:
karl marx 1843
regiert werden ist scheiße, egal mit welcher handschrift..
onkel werner 2008
:) grüße vom neffen.