Paintball-Gelüste aus Purkersdorf
Im heutigen Standard jubelt der ehemalige SP-Rechtsaußen-Minister Karl Schlögl über Gusenbauers windelweiche Reaktion auf HCs Nazi-Umtriebe.
"Was die Person Strache betrifft, muss ich erfreut feststellen, dass es in der SPÖ schon seit Längerem, zumindest aber in den letzten Monaten, einen Einstellungswandel zur FPÖ gibt", hört mensch hier aus dem Munde des unverbesserlichen Purkersdorfer Bürgermeisters.
Weiters lese ich: "Die Basis war immer für eine Öffnung Richtung FPÖ, die mittlere Funktionärsschicht und die Spitze waren skeptisch."
Die Basis erfreut sich? Die CheckerInnen überlegen? Weiß der Mann eigentlich, wovon er spricht?
Wir sind im Jahr 2000 nicht auf die Straße gegangen, um den neoliberalen Irrsinn der einstigen Wenderegierung anzuprangern. Wir sind nicht auf die Straße gegangen, weil wir ein Zeichen setzen wollten gegen die bürgerlichen Zugänge ihrer politischen Vorhaben. Wir demonstrierten eigentlich nicht und nichts. Sondern: Wir brüllten laut und verzweifelt unsere notwendige Überzeugung heraus, dass eine Partei wie die FPÖ nie und nimmer in Österreich an der Regierung beteiligt sein darf.
Die SPÖ tut heute wohl so, als wäre die FPÖ eine ganz gewöhnliche Mitbewerberin mit abweichender politischer Position. Ist sie aber nicht.
Diese Partei besteht aus Personen, die keine Grenze zu aktiven Neo-Nazi-Umtrieben findet, sie hetzt und verbreitet Angst, sie spaltet die Bevölkerung und husst die lieben Menschleins unserer Republik gegenseitig auf.
Diese Partei geht aggressiv und gewaltbereit auf Personen zu, die nicht von hier sind, die anders denken, die alternative Kulturen leben, die fremden Religionen angehören, die Zuflucht und Überleben in Österreich suchen, die eine frauenverachtende Männerwelt verurteilen und und und ...
Wie spannend können politische Diskussionen sein - zwischen Bürgerlichen und Fortschrittlichen, zwischen ChristInnen und SozialistInnen, zwischen Roten und Grünen, zwischen StaatsfreundInnen und Wirtschaftsfreaks.
Die Diskussion mit der FPÖ ist nie spannend. Sie darf eigentlich nicht stattfinden. Diese Partei darf für nichts und niemanden Verantwortung übernehmen. Sie muss ausgegrenzt werden - imnmer und überall.
Verdammt noch einmal.
Schlögl Scheisse Schneevongestern
Franz Joseph
"Was die Person Strache betrifft, muss ich erfreut feststellen, dass es in der SPÖ schon seit Längerem, zumindest aber in den letzten Monaten, einen Einstellungswandel zur FPÖ gibt", hört mensch hier aus dem Munde des unverbesserlichen Purkersdorfer Bürgermeisters.
Weiters lese ich: "Die Basis war immer für eine Öffnung Richtung FPÖ, die mittlere Funktionärsschicht und die Spitze waren skeptisch."
Die Basis erfreut sich? Die CheckerInnen überlegen? Weiß der Mann eigentlich, wovon er spricht?
Wir sind im Jahr 2000 nicht auf die Straße gegangen, um den neoliberalen Irrsinn der einstigen Wenderegierung anzuprangern. Wir sind nicht auf die Straße gegangen, weil wir ein Zeichen setzen wollten gegen die bürgerlichen Zugänge ihrer politischen Vorhaben. Wir demonstrierten eigentlich nicht und nichts. Sondern: Wir brüllten laut und verzweifelt unsere notwendige Überzeugung heraus, dass eine Partei wie die FPÖ nie und nimmer in Österreich an der Regierung beteiligt sein darf.
Die SPÖ tut heute wohl so, als wäre die FPÖ eine ganz gewöhnliche Mitbewerberin mit abweichender politischer Position. Ist sie aber nicht.
Diese Partei besteht aus Personen, die keine Grenze zu aktiven Neo-Nazi-Umtrieben findet, sie hetzt und verbreitet Angst, sie spaltet die Bevölkerung und husst die lieben Menschleins unserer Republik gegenseitig auf.
Diese Partei geht aggressiv und gewaltbereit auf Personen zu, die nicht von hier sind, die anders denken, die alternative Kulturen leben, die fremden Religionen angehören, die Zuflucht und Überleben in Österreich suchen, die eine frauenverachtende Männerwelt verurteilen und und und ...
Wie spannend können politische Diskussionen sein - zwischen Bürgerlichen und Fortschrittlichen, zwischen ChristInnen und SozialistInnen, zwischen Roten und Grünen, zwischen StaatsfreundInnen und Wirtschaftsfreaks.
Die Diskussion mit der FPÖ ist nie spannend. Sie darf eigentlich nicht stattfinden. Diese Partei darf für nichts und niemanden Verantwortung übernehmen. Sie muss ausgegrenzt werden - imnmer und überall.
Verdammt noch einmal.
Schlögl Scheisse Schneevongestern
Franz Joseph
franzjoseph - Do Feb 1, 00:55





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