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franzjoseph - Sa Jun 13, 02:05
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franzjoseph - Sa Jun 13, 02:03

Montag, 15. Juni 2009

Houseverstand Finale goes Youtube

Mehr als zwei Jahre liegt die letzte Show meiner einstigen Kapelle Houseverstand zurück. Spät aber doch stelle ich nach und nach Songs unseres Dreistünders in der Szene Wien auf Youtube.



Hier gehts direkt zur Playlist mit den bisherigen Songs.
Und hier zur Houseverstand Memorial Gruppe auf facebook.
Ein gutes Archiv findet ihr außerdem auf houseverstand.com.

Alexander Pavlovic Memorial

apm

Am 27. Jänner 2008 ist mein Mitmusikant, Gastkolumnist und Freund Alex verstorben.

Sein freundschaftliches und familiäres Umfeld veranstaltet nun am Samstag, den 27. Juni 2009 - genau 17 Monate nach seinem tragischen Tod - am Sportplatz des SC Mannswörth ein Fußballturnier zu seinen Ehren.

Ab 13:00 Uhr treten fünf Teams gegeneinander an – alle mit einem starken Bezug zu seinem privaten und beruflichen Leben:
  • Lokomotive Alt-Simmering
  • FC Rafa (Nachfolgeverein von Alex' Ex-Klub)
  • Fanclub Weissviolette Brigaden
  • Team Tennis Weber Schwechat
  • Boa Morte
Danke von meiner Seite an Kryzzo, der das APM so engagiert auf die Beine gestellt hat. Alle, die Alex gekannt haben (und darüber hinaus), sind eingeladen zum Zuschauen, Anfeuern und Beisammensein. Beim Platz gibt es einen Kinderspielplatz. Eine Kantine versorgt die Schar mit Snacks und Getränken! Die Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt, soweit der Rasenplatz bespielbar ist.

Ich würde mich freuen, Alex' FreundInnenkreis am 27. Juni geschlossen in Mannswörth zu sehen.

http://alex.pavlovic.at

PS: Das APM ist eine Non-Profit Veranstaltung und will auch einem guten Zweck dienen:
Alex' Mutter Gitta unterstützt Michael, einen körperbehinderten Buben. Infos zum Spendenkonto gibt's hier.

Samstag, 13. Juni 2009

Mein Bruder und sein Brotproblem

Es kann schon recht mühsam sein, gemeinsam mit meinem kleinkünstlichen Bruder Martin Moped durch die Stadt zu spazieren. Im Winter beispielsweise trägt er Hüte aus der UdSSR, verriet ich einst im Houseverstand Song "Der Spezialist" über ihn. Aber das - ist nicht mal das Problem. Vielmehr ist es sein ehrlich selbstformuliertes Attribut, ein "verhaltensauffälliger Dauernutzer einer CANON PowerShot A519" zu sein, das ein wenig nervt.

martin-moped
Rettet jetzt auch Martin Moped das Abendland? (Foto: Clemens Maria Schreiner)

Zunächst bleibt der gute Mann bei jeder noch so kleinen Mauerschmierage stehen (Verdoppelung des Zeitaufwandes für jede Wegstrecke), um diese wie sämtliche Plakatieren-Verboten-Plakate leidenschaftlich abzufotografieren (Verdreifachung). Und: Den Rest des Weges erklärt er dir ausführlich und leidenschaftlich, wie massiv ihn die Demontage sämtlicher freier Plakatflächen in Wien aufregt. Das zwar zurecht, aber vom Rüdigerhof zur U4 Pilgramgasse einen Zwanzigminüter hinzulegen (viermal so viel als Google-Maps das vorsieht) , ist halt eben doch auch kein Scheiß.

Um dieses mein Leid mit der Weltbevölkerung teilen zu können, hat Martin Moped nun sämtliche seiner Dokumente auf Leinwand gepappt und bittet zur Vernissage.

wiener-waende

Die Wiener Wände und das Brotproblem
::: Ausstellung | Vernissage. Photos auf Leinwand von Martin Moped.
::: Dienstag, 23.06.09 um 19:30 Uhr
::: Mormat | 4., Mühlgasse 20

Eröffnung in Wort und Ton: Ernst Molden
Musik-Menü: Curt Cuisine (Hydra)

Die Wiener Wände und das Brotproblem im Netz:
Facebook-Vernissage | Facebook-Gruppe | Flickr | Youtube | MedienManufaktur Wien

Donnerstag, 11. Juni 2009

Gendern ist selbstverständlich!

Im Netz wird politisiert. Und: Kaum eine politische Diskussion findet statt, ohne dass irgendwann das Thema „Gendern“ auftaucht. Meist so, dass einE BeitragendeR nicht gendert, eineE andereR dieseN darauf aufmerksam macht und schon geht’s los. Immer dieselbe Leier. Immer dieselben Argumente.

Vorab: Ich sehe geschlechterneutreule Formulierungen nicht als Teil eines politisch korrekten Lebensgefühls, sondern schlicht und einfach als Selbstverständlichkeit an.

gendern

Wer nicht gendert, vergisst einfach die Hälfte der Menschen und spricht – so wie sich die deutsche Sprache eben entwickelt hat – nur Männer an. Das ist und bleibt so, selbst wenn von den Gender-Verweigernden x-mal betont wird, dass sie sonst eh super sind und es viel wichtigere Dinge gäbe, als sich damit auseinanderzusetzen. Ein kleiner Teil dieser langatmigen Dauerargumentationsschleife stimmt dabei natürlich: Um Auseinandersetzung bräuchte es in dieser kleinen Detailfrage meines Erachtens eigentlich nicht zu gehen. Männer und Frauen in der Sprache gleichwertig zu behandeln ist einfach mal die Basis. Punkt.

Eines der liebsten Argumente gegen das Gendern ist immer wieder die angebliche Verhunzung der deutschen Sprache. Abgesehen von der angesprochenen inhaltlichen Notwendigkeit, erscheint mir dieser Punkt extrem rückschrittlich. Alles soll und darf sich weiterentwickeln – nur die Sprache nicht?

Auffallend skurril erscheint mir die Gender-Verweigerung bei Internet Fuzzis beiderlei Geschlechts. Da wird getwittert mit @ und # und sonstigen Firlefanzen - und dann ist ein kleines großes I mitten in einem Wort plötzlich ästhetisch nicht mehr vertretbar? Schwachsinn!

Abgesehen davon gibt’s viele verschiedene Möglichkeiten, den eigenen Style der geschlechterneutralen Formulierung zu finden: Erstes Partizip, beide Geschlechter ausschreiben, Binnen-I, …

Also: Denken! Gendern! Ruhe geben!

Mittwoch, 10. Juni 2009

Grüne Vorwahlen | Radikallösung jetzt!

Vorab ein Sorry an jene StammleserInnen, denen es in letzter Zeit hier ein wenig gar viel um die Grünen Vorwahlen in Wien geht. Es kommt bald wieder anderes, versprochen. Wer nachlesen will, worum es sich dreht, kann das in meinem ersten Beitrag zum Thema machen.

gruene-vorwahlen

Bis jetzt habe ich mich ja zurückgehalten, wenn andere FreundInnen der Grünen Vorwahlen zum kollektiven Gesudere ausgeholt haben. Ja, ich konnte verstehen, dass der Umgang mit der neuen Masse an UnterstützerInnen ein wenig Zeit brauchen wird. Und ich konnte auch verstehen, dass nicht alle GrünfunktionärInnen umgehend einen Jubelsalto schlagen, und dass Diskussion notwendig sein wird, um sämtliche Missverständnisse auszuräumen.

Aber nun sind wir an einem Punkt angelangt, der mich auch wütend macht.

Die Ausgangslage:
Es schließt sich eine mehrfache Hundertschaft grüninteressierter WienerInnen zusammen, um der Partei neues Feuer zu verpassen, um gemeinsam massiv die Grünen in die Auslage zu stellen, um intensiv im Netz und auch auf selbst organisierten Veranstaltungen zu diskutieren, und um grün letztlich in Wien wieder wichtig und auffällig zu machen. Ein Schwung, der an die Gründungszeit der 80er erinnert. Prickelnd - und mit der Chance ausgerüstet, viele neue WählerInnen für eine erneuerte Bewegung zu gewinnen. Die Grünen könnten dies alles sehr gut gebrauchen. Immerhin verlieren sie - trotz der richtigen Inhalte - eine Wahl nach der anderen.

Doch was passiert:
Heute werden – nach vielen Wochen – die ersten Unterstützungsanträge angenommen. Manche allerdings - offensichtlich seltsam auserwählte Problemfälle - bleiben auf der Strecke und vorerst in der Warteschleife. Sie müssen schriftlich erneut beweisen, dass sie wirklich grün sind. Eine Gewissensprüfung quasi. Selbst, wenn sie seit Ewigkeiten grünfreundlich bloggen. Selbst wenn sie genau den gleichen Antrag abgeschickt haben wie die, die angenommen wurden. Selbst wenn sie Mitglied (!) der Grünen in einem anderen Bundesland sind.

Was schließe ich daraus?
Die grüne Partei will das einfach nicht. Sie will sich nicht öffnen. Sie will ein paar Menschen gnadenhalber aufnehmen. Manche mit Verzögerung und der Hoffnung, dass sie von selbst drauf scheißen. Und: Manche eben gar nicht.

Deshalb bin ich nun der Ansicht, dass es eine Radikallösung der ganzen Geschichte braucht.

Variante 1: Die Grünen wachen auf!
Die Wiener Grünen erkennen jetzt ganz schnell, welch enormes Potential in dieser Initiative steckt. Mit schnell meine ich, innerhalb weniger Stunden. Alle Anträge werden angenommen. Die Grünen Vorwahlen werden offiziell für eröffnet erklärt und auf der eigenen Website massiv beworben. Die Grünen nehmen ihre eigenen Vorwahlen in die Hand. Eine satte Tausendschaft wächst bis Mitte Juli an. Die grüne Landesversammlung im November wird zum politischen Highlight sämtlicher grünen, linken und liberalen Gemeinsamkeiten im Vorfeld der Wiener Landtagswahlen.

Variante 2: Die VorwählerInnen scheißen kollektiv drauf!
Alle grünen VorwählerInnen (ob angenommen oder nicht) ziehen ihre Anträge zurück. Sämtliche Parteimitglieder, die nicht aktiv in der Partei mitarbeiten, aber die Vorwahlen bis jetzt unterstützt haben, treten aus der Partei aus. Die Grünen Vorwahlen werden für beendet erklärt. Die permanenten eigeninitiativen Belangsendungen für die Partei (auf Veranstaltungen, in den alten Medien, in Blogs, auf Facebook, auf Twitter, …) haben ein Ende. Wir schauen dem weiteren Absturz der Partei zu, suchen politische Alternativen und sprayen aufs grüne Haus in der Lindengasse: Wählt euch doch selbst!

Samstag, 6. Juni 2009

Grüne Vorwahlen am T-Shirt

Jede Aktion braucht ihre T-Shirts.
Warum nicht auch die Grünen Vorwahlen?
Dachte ich mir und hab ein paar Entwürfe gebastelt.
Großansichten findet ihr auf meinem Flickr-Account.
In Real gibt's die Teile (noch?) nicht.
Wer bastelt mit?

Update 1: Mehr Entwürfe (auch aus anderer Hand) gibt's in der Flickr-Gruppe "Grüne Vorwahlen"

Update 2: Mittlerweile findet sich eines meiner virtuellen Shirts auch auf derstandard.at.

derstandard-gvw-screenshot

Grüne Vorwahlen Shirts

Grüne Vorwahlen Shirts

Grüne Vorwahlen Shirts

Grüne Vorwahlen Shirts

Grüne Vorwahlen Shirts

Grüne Vorwahlen Shirts
Nach einer Idee von Jana Herwig.

Grüne Vorwahlen Shirts

Grüne Vorwahlen Shirts

Sonntag, 24. Mai 2009

Wiener Grüne im Web

gruene-vorwahlenAngeregt durch die Initiative "Grüne Vorwahlen" hab ich mir sämtliche Webauftritte der derzeitigen grünen Wiener Landtags-/Gemeinderatsabgeordneten und StadträtInnen (und teilweise auch die Inputs anderer) angesehen und die entsprechende Chronik in diese Übersicht gezaubert.

Vollständigkeit ausgeschlossen. Input erwünscht. Erweiterung folgt.

Update [24.05.]: Und nein, es geht mir nicht um eine Hitparade "Viel Web gut, wenig Web schlecht"; und selbst dazu müsste mensch die Inhalte, die Kommunikationsformen und den Umfang der einzelnen Links analysieren. Hier geht's primär um eine grobe Übersicht und eventuell wachsende Sammlung.


antonovAntonov Waltraut
Gemeinderätin und Landtagsabgeordnete
cammerlanderCammerlander Heidemarie
Gemeinderätin und Landtagsabgeordnete
  • Eigenes
    :::
  • gruene.at
    ::: Info | Artikel
  • Weiteres
    ::: Wikipedia
  • Youtube-Beiträge grüner / anderer Accounts
    :::

chorherrChorherr Christoph
Gemeinderat und Landtagsabgeordneter
ellensohnEllensohn David
Stadtrat
gretnerGretner Sabine
Gemeinderätin und Landtagsabgeordnete
jerusalemJerusalem Susanne
Gemeinderätin und Landtagsabgeordnete
lachkovicLachkovics Eva
Gemeinderätin und Landtagsabgeordnete
mareschMaresch Rüdiger
Gemeinderat und Landtagsabgeordneter
marguliesMargulies Martin
Gemeinderat und Landtagsabgeordneter
pilzPilz Sigrid
Gemeinderätin und Landtagsabgeordnete
pullerPuller Ingrid
Gemeinderätin und Landtagsabgeordnete
ringlerRingler Marie
Gemeinderätin und Landtagsabgeordnete
schreuderSchreuder Marco
Gemeinderat und Landtagsabgeordneter
smolikSmolik Claudia
Gemeinderätin und Landtagsabgeordnete
vanaVana Monika
Stadträtin
vassilakouVassilakou Maria
Gemeinderätin und Landtagsabgeordnete, Klubobfrau

Dienstag, 5. Mai 2009

Twitter erklären und ins Wirtshaus gehen

twitter1

Ausgehend von einem Tweet von Gerald Bäck und meinen immer wieder auftauchenden Problemen, Twitter zu erklären, habe ich jetzt mein Erklärungsmodell gefunden, und würde mich über Feedback freuen, ob ich da richtig liege.

Gerne wird mensch nämlich beim Twitter-Erklären mit der Frage konfrontiert: "Das kann ja Facebook auch, oder?" Kurz und knackig: Nein!

Ich vergleiche beide von mir geschätzten Kommunikationsformen mit einem Aufenthalt im Wirtshaus.

Bei Facebook quatsche ich mit Leuten auf meinem Tisch, auf dem ich mir auch mitaussuchen kann, wer da sitzt und wer mich hört.

Bei Twitter stehe ich auf und brülle etwas durch den ganzen Wirtshausraum. Ich kann mir nicht aussuchen, wer aller da ist und wer mich hört, kann die Menschen allerdings zählen, sehen und nachfragen. Bei Interesse kann ich auch hier ins Gespräch kommen. Sage ich uninteressantes, hören mir weniger zu. Sage ich interessantes, werden mir mehr zuhören. Vieleicht "brüllen" die Menschen meinen Inhalt ja auch weiter oder reagieren darauf. Gelegentlich setzt sich auch jemand auf meinen Tisch und aus einem "Follower" (Twitter) wird ein "Friend" (Facebook).

Voraussetzung natürlich: Alle im Wirtshaus befindlichen wollen, dass andere aufstehen und etwas durch den Raum brüllen. :)

Donauinselfest: Wien schickt die Weltmusik ins Exil!

Vom Donauinselfest in Wien kann mensch halten was mensch will. Bis jetzt aber verstand es dieses Großspektaktel recht gelungen, einen umfassenden Mix zu bieten, der wirklich für viele WienerInnen ausreichend Programm lieferte. Neben den massenabfertigenden Großacts auf sämtlichen Mainstreambühnen bot das Festival auch einzelnen Nischen Raum, um auf sogenannten "Themeninseln" alternatives Programm zu bringen.

dif
Massenrausch am Donauinselfest (Foto: Dimko)

Den breitesten Rahmen hierbei sichtere sich vor Jahren bereits der Radiosender FM4, der auf der ehemaligen Hardrockbühne des Planet Music sein schmuckes Programm gestaltet. Ö1 serviert im eigenen Zelt vorwiegend Kabarett und versteht es ebenfalls, dem bierlastigen Großkirtag eine Alternative zu bieten.

Auserwählte Feinheiten lieferten obendrein die Bühne des EGA Frauen-Zentrums und die - vom Wiener Kulturarbeiter Friedl Preisl lustvoll programmierte Weltmusikbühne. Bis heuer.

In der heutigen Aussendung von gamuekl.org schreibt der Wiener Musikarbeiter Rainer Krispel:

"Im Februar 2009 allerdings kommt – auf Anfrage von Friedl Preisl, dem über die ur-wienerische Kommunikationsform des Hörensagens schwante, dass etwas im Busch sein könnte – eine Email von Sascha Kostelecky, Geschäftsführer von Pro.Event, jener Firma, die das Donauinselfest (im Rahmen der Wien GmbH) abwickelt. Wegen der Wirtschaftskrise – wofür die alles herhalten muss! – war beschlossen worden sich von einigen Themeninseln zu trennen, unter anderem von der Weltmusikbühne gab Kostelecky bekannt. [...] Weiß man weiters, dass die Streichungen unter anderem die Bühne des EGA Frauen-Zentrums betreffen liegt der Verdacht nahe, dass beim Donauinselfest klassisch nach oben umverteilt wird – weg mit den inhaltlichen und anspruchsvolleren Nischen, her mit dem Kultur-Ballermann, dessen kleinste-gemeinsame-Nenner-Programmierung neue Besucherrekorde garantiert." [Quelle: Presseaussendung (doc) via gamuekl.org]

Das ist nicht nur schade, sondern obendrein unklug und zu verurteilen, dass die Wiener Stadt- und Kulturpolitik die Wertigkeit eines umfassenden Kulturangebots nicht erkennt, sondern feig und scheuklappenorierntiert auf eine publikumstechnische Einserbank setzt.

Nicht zuletzt, weil viele KünstlerInnen ihren Auftritt auf der Weltmusikbühne schon fix in ihre Tourneeplanung eingebaut haben, macht Friedl Preisl mit seinem Team aus der Not eine Tugend und lässt die „Weltmusikbühne im Exil“ - ohne Förderungen - im Porgy & Bess auferstehen:

Weltmusikbühne im Exil
Wien / Porgy & Bess


Samstag. 27.6. 2009
Girls, Girls, Girls: ÖZLEM BULUT & KEHOHA (TR/BG/A) / TIPTONS SAX QUARTET & DRUMS (USA/A) / LJUBINKA JOKIC & YOK (BA/PL/A) / Moderation: Rainer Krispel

Sonntag. 28.6. 2009
Klezmer- & Roma-Musik: KLEZMER RELOADED (UA/PL)
The Other Europeans: KLEZMER MUSIC PROJECT (DE/USA/GB) & LAUTARI MUSIC PROJECT (HU/MD/BG/FR) / AMSTERDAM KLEZMER BAND (NL) / Moderation: Mirjam Jessa

Montag, 4. Mai 2009

Grüne Vorwahlen - Was heißt es, eine Partei zu UNTERSTÜTZEN?

gruene-vorwahlen

Im Rahmen der Aktion "Grüne Vorwahlen" nehmen parteiunabhängige und grüninteressierte Menschen ein Angebot der Grünen Wien an, welches vorsieht, dass auch "UnterstützerInnen" mitbestimmen, wer auf der grünen Liste zur kommenden Landtagswahl in Wien steht.

Bei den Grünen selbst wird diese aktive Umsetzung des eigenen Angebots unterschiedlich aufgenommen. Während die Landtagsabgeordneten Marie Ringler (z.B. hier) oder Christoph Chorherr (z.B. da) selbiges begrüßen, wird in anderen Foren immer wieder in Frage gestellt, ob diese "UnterstützerInnen" auch wirklich gleich zu stellen sind mit Menschen, die sich aktiv in die Partei einbringen, bei Wahlkämpfen auf der Straße stehen oder sich in Bezirksgruppen engagieren.

Diese Aufrechnung halte ich für unheimlich blöd.

Vorab: All jene, die die "Grünen Vorwahlen" unterstützen, haben Lust auf Grün und wollen gemeinsam mit all den anderen Aktiven einen Wahlerfolg der Grünen ermöglichen und mitgestalten.

Und: Eine Partei zu "unterstützen" ist an sich für mich nicht lediglich auf die aktive Mitarbeit in den eigenen Gremien zu reduzieren. Es gibt andere Wege, die um nichts wichtiger, unwichtiger, besser oder schlechter sind. Meines Erachtens.

Ich nehme mich als Beispiel. Ich mache innerhalb der grünen Partei nichts. Bin Mitglied - als Zeichen der Unterstützung - und werde als solches so und so zur nächsten Landesversammlung der Grünen Wien geladen.

Aber: Auch ich unterstütze die Partei. Halt eben anders. Ich blogge regelmäßig und intensiv über die Grünen, verbreite Material der Partei über Netzwerke wie Twitter und Facebook, trage meine "grüne Tasche", die nicht selten als Ausgangspunkt für politische Diskussionen führt, oder setze mich aktiv für die Inhalte der Partei auf Bühnen (sei es als Moderator oder Sänger) ein.

Die einen arbeiten in Bezirksgruppen und sind intern vernetzt. Manche - wie ich - gehen ihren eigenen Weg als "wahlwerbende WählerInnen". Und jetzt: gibt es eben auch die "grünen VorwählerInnen".

Warum sehen wir nicht einfach den Glanz des gemeinsamen Interesses und spielen einander nicht gegenseitig aus? Wollen wir nicht im Grunde dasselbe? Mehr Grün für Wien zum Beispiel? Eben.

Freitag, 1. Mai 2009

Die Wahlkabine zur EU-Parlamentswahl 2009

Auf wahlkabine.at gibt es nun auch Orientierungshilfe zur EU-Wahl 2009.
Umgehend besucht. Hier mein Ergebnis.

wahlkabine-eu

Wenig überraschendes an der Spitze und im Keller.
Damit kann ich leben. :)

wahlkabine.at/eu2009

Samstag, 25. April 2009

Ole ole super Jennifer Rostock!

Meine Augen nach neuer Musik sind derzeit nicht so weit offen, wie sie es schon mal waren. Egal. Gestern erst einen 08er Act entdeckt, der meinen generell MusikWahrnehmungsStandByZustand etwas ins Wanken bringt ...

... und mich endlich wieder einmal so richtig umprackt vor leiwand: Jennifer Rostock.

Mittwoch, 22. April 2009

Warum ich nicht Unterstützer via Grüne Vorwahlen werde!

gruene-vorwahlen

Weil ich ohnedies Mitglied der Grünen bin und demnach zur Landesversammlung geladen bin.

Allen, die das nicht sind, aber dennoch mitbestimmen wollen, wer auf die Grüne Liste zur Landtagswahl 2010 kommt, möge rasch "UnterstützerIn" der Grünen werden. Dazu braucht es nur die Lust auf Grün und eine schriftliche VorwählerInnen-Registrierung. Infos und Anmeldung auf gruenevorwahlen.at.

Dank der Aktion "Grünen Vorwahlen" werde ich mein Stimmrecht bei der Landesversammlung auch wahrnehmen. Ich weiß nicht, ob ich das sonst auch gemacht hätte. Entsprechend auch mein Apell an offiziell inaktive Grün-Mitglieder: Do it!

Neues Feuer für die Demokratie!
Zunächst für die Grünen.
Zunächst in Wien.

Montag, 20. April 2009

Doping-Sauereien in der Kabarettszene

"Verhaftungen, Hausdurchsuchungen, Geständnisse und öffentliche Anschuldigungen: Die Ereignisse rund um die Manipulation kabarettistischer Leistungen mittels unerlaubter Substanzen haben eine in Österreich bisher nicht gekannte Dimension erreicht ..."

moped-nuechtern

Hier gehts zur aktuellen Kolumne "Doping-Sauereien in der Kabarettszene" im Rahmen der "fotosafari" der Gebrüder Moped auf kabarett.at.

Donnerstag, 2. April 2009

Grüne Vorwahlen | Mitbestimmen ist babyleicht. Du musst es nur tun!

Im Grunde nix neues: Das Statut der Grünen Wien sieht vor, dass nicht nur Parteimitglieder, sondern auch UnterstützerInnen im Zuge der Landesversammlung mitbestimmen können, wer auf die grüne Liste für die Landtagswahlen in Wien kommt.

Was neu ist: Diese Option wird jetzt auch angewandt! Helge Fahrnberger, Jana Herwig und Martin Schimak (drei GrünsympathisantInnen und nicht -mitglieder oder -funktionärInnen) gründeten die Initiative "Grüne Vorwahlen". Ich hatte die Ehre und Freude am Tag vor dem Auftakt mit ca. 15 anderen BloggerInnen beim letzten Gegencheck der Details im Wiener werkzeugH dabei zu sein.

gruene-vorwahlen

Tom Schaffer beschreibt in seinem Blog "Zur Politik" sehr treffend den Kern dieser Aktion:
"Mit einer gezielten Kampagne wollen sie für die vermehrte Nutzung dieser Offenheit der Grünen durch ihre potentiellen WählerInnen werben - sie zum mitmachen bewegen. Es geht wohlgemerkt nicht darum für spezielle Mitglieder zu werben, sondern alle Grünen sanft zu zwingen, sich zu präsentieren und in Kontakt mit einer jeweils eigenen Basis zu treten - sich eine eigene Öffentlichkeit neben den Massenmedien zu schaffen."

Für mich stellen die "Grünen Vorwahlen" ein spannendes, demokratiepolitisches Experiment dar. Es geht primär gar nicht darum, auf Biegen und Brechen neue und andere Personen auf die Grüne Landesliste zu setzen. Vielleicht weicht ja nicht einmal die Reihung auffallend ab. Das Gute aber: Es KANN sein. Es geht - meinem Empfinden nach - vorwiegend um anderes: nämlich die Möglichkeit und Notwendigkeit, die politische Kommunikation anzukurben und die Auseinandersetzung politischer Kräfte mit wählenden Menschen unumgänglich zu machen.

Neues Feuer für die Demokratie!
Zunächst für die Grünen.
Zunächst in Wien.

Grüne Vorwahlen im Netz:
gruenevorwahlen.at | Facebook | Twitter (Wall by Sebastian Moser)

Grüne Vorwahlen in der Blogosphäre:
Jana Herwig | Helge Fahrnberger | Martin Schimak | Gerald Bäck | Sebastian Moser | Tom Schaffer | Christoph Chorherr | Max Kossatz | Klaus Werner-Lobo | Günter Strobl | Laurenz Ennser | Manfred Bruckner | Niko Alm | Oliver Ritter | Peter Kraus | Marco Schreuder | Severin Mayr | Florian Schimak | Mathias Baumgart | David Röthle

Grüne Vorwahlen in den Medien:
derstandard.at | Grüne Basis auf Obamas Spuren
glocalist.com | Grüne: Der Souverän will heim

Freitag, 27. März 2009

Demoaufruf: Franz Joseph zahlt nicht für eure Krise!

demo

In einem breiten Bündnis rufen zahlreiche zivilgesellschaftliche Organisationen zu Demonstrationen am 28. März auf:

WIR ZAHLEN NICHT FÜR EURE KRISE!
Für eine demokratische und solidarische Gesellschaft

Demonstration WIEN, SAMSTAG 28. März 2009
13 Uhr: Treffpunkt Wien Westbahnhof
16 Uhr: Schlusskundgebung: vor dem Parlament

demo2

"Die schwerste Krise des Kapitalismus seit 1929 betrifft uns alle: massiver Anstieg der Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit, verlorene Häuser und Geldanlagen, teure Energie und Lebensmittel. Weltweit verlieren Menschen ihre Existenzgrundlagen und Lebensperspektiven. Die Regierungen, die die Krise durch die Entfesselung der Finanzmärkte wesentlich zu verantworten haben, retten jedoch vorrangig die Banken und die Reichen mit unseren Steuergeldern. Dagegen wehren wir uns!" (Quelle: 28maerz.at)

Franz Joseph im Netz

gebruedermoped.com

Hoffentlich ist morgen gestern besser!
Dem grassierenden landläufigen Revival der Früher-War’s-Besser-Bewegu ng...
Martin Moped - Mo Jun 8, 11:34
Pressematerial | "Bist du Moped!"
Pressetext:Bist du Moped! [doc, 27 KB] Bist du Moped!...
franzjoseph - So Jun 7, 16:59
Plakatieren verboten!
Wien ist anders! Dieser Slogan ist ebenso klischeehaft,...
franzjoseph - Di Mai 12, 15:25

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