Das Eselsohr, das da seit einigen Tagen rechts oben in meinem Blog wackelt, ist Teil der Online-Demo unsereuni. Andere Blogs und Websites, die an der virtuellen Demonstration teilnehmen, findet ihr hier. Um selbst das Eselsohr einzubauen, findet ihr hier eine Anleitung. Do it!
Heute widmete sich die Radiosendung "Querköpfe" im Deutschlandfunk dem Wiener Kabarett: "Schmäh, Cabaret und schlechte Laune" - Ein Streifzug durch die aktuelle Wiener Kleinkunstszene.
Dabei wurde auch mein schmuckes Duo "Gebrüder Moped" vorgestellt - mit einem Ausschnitt aus unserem aktuellen Programm "Bist du Moped!":
Hier ein Video rund um die Bombendrohung im Audi Max der Uni Wien vor einigen Tagen im Rahmen der aktuellen Besetzung. Dass die Drohung selbst ein Humbug war, erschien schnell klar. Gut zeigt der Mitschnitt aber das seltsame, ungute und eigentlich - meines Erachtens - recht depperte Vorgehen der Wiener Polizei. Am Ende des Clips hört mensch auch den Originalanruf der vermittelten Bombendrohung.
Greenpeace Österreich hat auf seinem youtube-Kanal eine gelungene Video-Serie zur Aktion "1.000.000 Taten für den Klimaschutz" gestartet. Der entsprechende Inhalt wird hier über bekannte Personen witzig kommuniziert, sodass die Verbreitung im Netz wirklich gute Chancen hat. Gefällt mir gut. Sehr gut.
In Deutschland sorgt ein Unternehmer für Aufsehen, der seinen MitarbeiterInnen eine Prämie von Euro 1000,- bezahlt, wenn sie sich im Laufe eines Jahres keinen einzigen Tag krank melden. Jawohl, das ist der richtige Ansatz. Pfeif auf ArbeitnehmerInnenschutz und schick deine Angestellten mit Husten, Schnupfen, Heiserkeit in die Arbeit! Das härtet ab und bringt mächtig Schwung in die Bude. So eine Kollegin mit gebrochenem Bein kann für mehr Belustigung sorgen als jeder Firmenausflug. Auch der alltägliche Austausch von Viren und Bakterien vereint die MitarbeiterInnenschaft gezielter als jede Gewerkschaft.
Wie Sie dem Krankheitswahn geschickt ausweichen, lesen Sie in der aktuellen Kolumne "fotosafari" der Gebrüder Moped auf kabarett.at:Gesund bleiben und reich werden!
Gestern lief ein kurzer Beitrag über unser (Gebrüder Moped) neues Programm "Bist du Moped!" auf Puls4. Infos zur nächsten Aufführung am Samstag, 07.11.09 (22:00) im Wiener Kabarett Niedermair gibts im Moped-Blog oder auf facebook.
Ich habe mich auf den Wiener Heldenplatz verirrt. Dort gastierte die letzten Tage das österreichische Bundesheer, um der Bevölkerung sämtliche Waffen, Geräte und sonstigen Kram aus seinem Umfeld zu zeigen. Traditionell gipfelt diese Sause in der Leistungsschau, diversen Kranzniederlegungen und der Angelobung von Rekruten am Nationalfeiertag.
Ich lasse Überlegungen über Sinnhaftigkeit und Notwendigkeit des Bundesheeres hier mal hintangestellt und ärgere mich über ein kleines Detail, das diese Schau massiv prägt: In erster Linie sind es Kinder, die vom Angebot, sich diverse Panzer, bewaffnete Fahrzeuge, Flugzeuge und Hubschrauber von innen anzusehen, Gebrauch machen. Dass das Kinder interessiert und reizt, kann ich nachvollziehen. Aber wenn Eltern dann ihre Sprösslinge fotografieren, wie sie mit schweren Waffen hantieren, könnt ich kotzen.
Worin liegt der Sinn, dass Kinder Waffen kennen lernen und damit spielen? Da wird herum gesudert über Computerspiele mit Gewalt-Background (und diese Diskussion darf durchaus geführt werden) und dann stellt das öffentliche Österreich seine Tötungswerkzeuge den Kleinsten zu Verfügung. Natürlich liegt es in der Verantwortung der Eltern, wie sie ihrem Nachwuchs diese Teile vermitteln. Aber ich wage zu bezweifeln, dass viele diesen Waffen-Spiel-Nachmittag entsprechend reflektieren.
Am Rande und offtopic
Back to the roots. Als ich begonnen habe zu bloggen, glich das Teil eher einem Tagebuch. Locker und unbeschwert tippte ich sämtlichen Kram vor mich hin - thematisch ein Kreuzdrüber, vernetzungstechnisch ein Entwicklungsfeld. Egal. Etwa vor einem Jahr startete ich dann die „Aktion Doppelstimme“ (ein Tipp an die damaligen WählerInnen von Haider und Strache), was zur Folge hatte, dass mein Blog plötzlich nicht mehr nur von einer übersichtlichen Schar an StammleserInnen wahrgenommen wurde und ich ein wenig Einblick bekam in die heimische Blogosphäre. Die BesucherInnenzahlen wurden höher, meine Beiträge seltener und inhaltlich punktueller.
Den alltäglichen Firlefanz nahm ich gleichzeitig nur noch über andere Medien – wie Facebook, Twitter & Co – wahr, teilte und kommentierte ihn dort. Mein Blog ruhte – abgesehen von vereinzelten Posts – zunehmend. Die BesucherInnenzahlen wurden wieder kleiner. Der Stand der Dinge: Weniger Beiträge, weniger LeserInnen, weniger Motivation meinerseits. Das wird geändert. Gerne teile ich fortan auch wieder hier, was mich freut, was mich ärgert, was ich lustig, interessant oder sehens- bzw. lesenswert finde.
Nötiger Aufschrei an der Universität Wien und anderswo
Derzeit prägen das lokale Web2.0 Geschehen die Proteste an den österreichischen Universitäten – allen voran an der Uni Wien. Das Audimax wurde besetzt.
Kurz und knackig: Ich unterstütze die Proteste; insbesondere den grundsätzlichen Gedanken dahinter. Die Entwicklung der Universitäten weg von einer Bildungs- zu einer Ausbildungseinrichtung kotzt mich seit Jahren massiv an. Hier geht’s nicht um Beruf, sondern um Bildung. Bildung muss frei sein in vielerlei Hinsicht und nicht enggeschnürt und konkurrenzlastig.
Studierendenproteste gibt und gab es immer wieder. Die Bekämpften haben für sich einen guten Umgang damit gelernt: einfach stehen lassen und abwarten. Zumeist klingen die Schreie nach kurzer Zeit ab und alles bleibt wie es war. Diesmal habe ich aus dem Bauch heraus ein anderes, ein besseres Gefühl. Da entsteht vielleicht gerade mehr. Erstens, weil die Proteste aus der Basis heraus stammen (nix ÖH-only, sondern „einfache Studierende"). Zweitens, weil die Studierenden gut vernetzt sind und sämtliche neue Medien (siehe Twitter-Search) zur Verbreiterung geschickt einsetzen. Und drittens, weil eine Solidaritätswelle über sämtliche Grenzen hinweg fegt.
„Wirst sehen, da wird was draus“ (Ernst Happel, 1992)
Unnötiger Aufschrei im Facebook
Facebook hat eine neue Startseite. Der Newsfeed wurde ein wenig verändert. Gut erklärt wird das Teil im Blog von schwindt-pr. Dort finden sich auch entsprechende Möglichkeiten, wie mensch sich die Startseite selbst herrichten kann.
Wie jedes Facebook-Update löst auch dieses bei der Community ein Massen-Gesudere aus. Täglich trudeln mehrere Einladungen zu verschiedenen Gruppen ein, die das „alte Facebook“ wieder haben wollen. Gähn!
Ich find die Erneuerung ganz bis sehr ok. Schon alleine deshalb, weil Veränderungen dieser Art den Umgang für mich prickelnder machen. Sie erhöhen die Aufmerksamkeit und geben neuen Schwung.
Also: Mach es wie der Franz Joseph!
Rein in die Facebook-Communities zu den Uni-Protesten (z.B. hier)!
Raus aus den Facebook-Communities zum Newsfeed-Gejammer (z.B. hier)!
Es muss sich was tun. Hier auf meinem Blog. Zumindest finde das ich. Die Kiste ist ein wenig eingeschlafen und wird nur noch sehr punktuell von mir gefüttert. Der Hauptgrund dafür ist einfach zu finden und betrifft wohl nicht nur mein Blog, sondern viele andere auch.
Ich treibe mich seit Monaten recht viel in sämtlichen sozialen Netzwerken herum (allen voran Facebook & bissi Twitter) und kommuniziere vorwiegend über diese Medien. Links, Tipps, Beiträge, Lustiges, Interessantes, Politisches, Künstlerisches, … - alles das empfange, teile, bespreche ich eben dort. Früher habe ich das hier gemacht.
Drum wage ich ein Experiment. Ab kommenden Montag, 26. Oktober 2009.
Ich werde meine Highlights, die ich auf Facebook, Twitter, Flickr & Youtube erlebe, täglich in einem Beitrag hier im Blog (in der Rubrik "Tägliches Brot") festhalten. Texte, Kommentare, Ideen, Bilder, Videos, …
Ich glaube, das macht das Sinn & Spaß. Zumindest mir.